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Die 4 Gemeinden

 

 

Sauzon

 

Der Name Sauzon soll auf die Anwesenheit von Sachsen an der Küste zurückzuführen sein zu einer Zeit, zu der die römische Präsenz im Verschwinden begriffen war. Lange war die Fischerei die Hauptaktivität des Ortes. In dem gut von den vorherrschenden Winden geschützten Hafen siedelten sich ab 1843 die ersten Fischkonservenfabriken an und heute gibt es hier noch einige Fischer, die hauptsächlich mit der Reuse fischen (Hummer, Langusten, Taschenkrebse). Zurzeit entwickelt sich der Jachthafen gut. Abgesehen von dem Hauptort mit seinen hübschen Gässchen stellen die Pointe des Poulains und das Anwesen von Sarah Bernhardt, die Menhire Jean und Jeanne, und die Plage de Donnant unumgängliche Anziehungspunkte dar.

 

Le Palais

Der Hauptort Le Palais ist „Hauptstadt“ sowohl in verwaltungstechnischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht und die flächenmäßig kleinste Gemeinde von Bell-Île mit den meisten Einwohnern (mehr als 2500). Deren Hafen, über dem sich die von Vauban erbaute imposante Zitadelle erhebt, stellt sowohl für den Gütertransport als auch die Passagierbeförderung die wichtigste Pforte für Verbindungen zum Kontinent dar. Aufgrund der strategischen Lage verfügt Le Palais über ein in Frankreich einzigartiges militärisches Erbe. Dazu gehört die befestigte Stadtmauer, die als angenehmer und lehrreicher Spazierweg unter freiem Himmel inmitten von verschiedenen Baumarten wie Ulmen, Akazien, Eschen, Steineichen, Weiden und Kastanienbäumen ausgebaut ist

 

Bangor

Bangor wurde um das 6. Jh. von Mönchen aus Großbritannien gegründet und verfügt über das ursprünglichste und das am meisten den Südwestwinden ausgesetzte Gebiet der Insel. Die Felsküste wird hier und da von schönen feinen Sandstränden - Herlin, Kérel oder Donnant - durchbrochen. Es gibt zahlreiche spektakuläre Felsformationen wie die Felsnadeln von Port Coton, Port Goulphar, die Îles de Bangor … Die Gemeinde zählt ca. 800 Seelen, die in dreißig weiß-schieferblauen Dörfern wohnen, die sich in ebensoviele kleine, zum Meer führende Täler schmiegen. Der Hauptort befindet sich unter dem Schutz der Kirche Saint-Pierre et Saint-Paul und verbreitet die Stille und Ruhe eines bezaubernden ländlichen Dorfes.

 

Locmaria

Die Gemeinde Locmaria wurde 1070 gegründet und weist heute einige Besonderheiten auf, die sie seit jeher von den anderen Gemeinden der Insel unterscheiden: eine stärker entwickelte Landwirtschaft, eine dichte ländliche Besiedelung mit großen Weilern und das fast völlige Fehlen von Aktivitäten, die im Zusammenhang mit dem Meer stehen. Locmaria stellt den höchsten Punkt der Insel dar und verbindet auf außergewöhnliche Weise die herbe Schönheit der wilden Küste mit den höchsten Felsklippen der Insel und dem Charme der großen Strände von Port-Andro, Samzun und Les Grands Sables (2 km feiner Sand, der sich für Wassersportaktivitäten eignet). Die 700 Einwohner verteilen sich auf 33 Dörfer und den Hauptort, dessen Kirche, ein Zeugnis aus dem Jahr 1000, einen Chor des 17. Jh. und einen Kirchturm des 18. Jh. mit kegelförmigem Dach aufweist.

 

Der Gemeindeverband

 Belle-Île-en-Mer verfügt über mehr als 5000 auf vier Gemeinden verteilte Einwohner, zu denen eine große Zahl an wechselnden Feriengästen kommt.

Um den Problemstellungen sowohl aufgrund der Insellage als auch der empfindlichen Schönheit eines einzigartigen Gebiets begegnen zu können, haben sich die Gemeinden Bangor, Le Palais, Locmaria und Sauzon bereits 1969 zusammengeschlossen und bilden heute den Gemeindeverband von Belle-Île-en-Mer.

Der kleine, aber sehr dynamische und vielseitige Verband verwaltet 35 Kompetenzbereiche wie die Naturgebiete, die Abwasserbehandlung, die Müllentsorgung etc. 19 Volkvetreter der Gemeinderäte gewährleisten diese Verwaltung und ein Team aus 38 ständigen und etwa 15 saisonalen Mitarbeitern setzt deren Beschlüsse um.

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